Yukon und Alaska – Tag 10: Erkundung des Kluane Nationalparks
Den zehnten Tag unserer Reise verbrachten wir damit, den äußeren Rand des Kluane Nationalparks zu erkunden. Da jedoch das Datum unseres Rückfluges langsam aber stetig immer näher rückte, hatten wir dafür nur einen Tag Zeit und deshalb wollten wir in kurzer Zeit möglichst viel erleben! Und so machten wir uns am Morgen auf dem Weg zum „Kathleen Lake“. Dieser ist 24 Kilometer außerhalb von Haines Junction gelegen und mit dem Auto innerhalb von ca. 15 Minuten zu erreichen. Die Kulisse die sich uns bot, mit dem See im Vordergrund und den Bergen im Hintergrund war spektakulär und so beschlossen wir eine kleine Wanderung entlang des Sees zu unternehmen und die Umgebung besser zu erkunden. Bären Spray hatten wir tatsächlich keines dabei und so achteten wir darauf, stets am Ufer zu bleiben und den angrenzen Wald zu meiden. Auch lautstarkes Unterhalten wird dringend Empfohlen, um etwaige Bären in der Nähe nicht zu überraschen. In den meisten Fällen versuchen diese nämlich Menschen möglichst aus dem Weg zu gehen.


Nachdem wir zurück am Auto waren und glücklicherweise nicht als „Bären-Snack“ endeten, machten wir uns weiter auf dem Weg zum „Dezadeash Lake“, welcher ebenfalls einen Besuch wert ist und mit einer Fahrzeit von 50 Minuten von Haines Junction (nur 15 Minuten vom Kathleen Lake) quasi vor der Haustür liegt. Zum Baden war es hier leider überall zu kalt aber für Kajakfahrten oder zum Entspannen am See ist es hier Ideal!
Nachmittags machten wir dann noch eine kleine Wanderung und besuchten den „Pine Lake“, welchen man als den „Haus-See“ von Haines Junction bezeichnen kann. Dieser liegt nur 10 Minuten mit dem Auto entfernt und ist etwas touristischer angehaucht als der „Kathleen Lake“ und der „Dezadeash Lake“, dementsprechend war hier auch etwas mehr los. Aber keine Sorge, „mehr los“ ist im Yukon relativ gemeint und ruhige Plätzchen findet man quasi überall. Auch hier bat sich uns eine traumhafte Kulisse und wenn man schon in der Gegend ist lohnt sich ein Abstecher alle mal!


Den Tag beendeten wir mit einen guten Abendessen und ein paar Bier im Mile 1016 Pub. Das kleine Restaurant grenzte direkt an unser Motel, dem Alcan Motor Inn an. Insgesamt ein sehr schöner und vor allem entspannter Tag!