Yukon und Alaska – Tag 3: Entlang des Klondike Highways nach Mayo
Nun konnte das Abenteuer richtig starten. Bereits früh am morgen machten wir uns auf den Weg zu unserem ersten Etappenziel dieser Reise, nämlich Mayo. Die Fahrt dorthin führte uns auf dem Klondike Highway entlang des Yukon Rivers durch eine atemberaubende Landschaft, welche geprägt war von Bergen und Wäldern. Unterwegs kamen wir auch an den sogenannten „Five Finger Rapids“ vorbei. Dabei handelt es sich um bekannte Stromschnellen im Fluss, welche bereits einige kleine Boote zu kentern brachten und in vielen Reportagen oder Dokus Erwähnung finden.

Insgesamt betrug die Strecke nach Mayo 406 km und dauerte (inklusive Pausen) etwa 5.5 Stunden. An unserem Ziel angekommen checkten wir in unser Motel für die folgenden zwei Nächte ein, dem „Bedrock Motel & RV Park“. Das Zimmer war sehr geräumig und mit 2 großen Betten ausgestattet. Wir fühlten uns direkt wohl und wir können es im Gegensatz zu unserem letzten Hotel auch guten Gewissens weiterempfehlen!

Nach dem Auspacken machten wir uns auf den Weg in die Stadt, um Mayo zu erkunden. Erwähnenswert ist an dieser Stelle noch, dass das Motel etwas außerhalb liegt und wir mit dem Auto noch eine kurze Strecke (ca. 3 Minuten) fahren mussten, bevor wir die eigentliche Stadt erreichten. Entgegen der Angaben auf Google Maps mussten wir feststellen, dass seit Corona in Mayo, welches etwa 200 Einwohner besitzt, keine Restaurants und Bars mehr existieren. Aus diesem Grund mussten wir uns mit Tiefkühlkost aus dem ortsansässigen Supermarkt versorgen, welche wir in der Mikrowelle zubereiteten. Generell möchte ich an dieser Stelle dazusagen, dass alle Hotelzimmer in denen wir übernachtet haben mit einer Mikrowelle ausgestattet waren!
Mayo selbst ist allerdings keine touristische, geschweige denn sonderlich schöne Stadt und ähnelt mit seinen 200 Einwohnern mehr einem Dorf. Für Touristen ist eher ein Ort für eine Zwischenübernachtung auf der Weiterreise. Die Stadt besitzt einen Supermarkt, einen Liqueur Store und eine Schule, sowie ein kleines aber durchaus empfehlenswertes Museum für Lokalgeschichte, das „Binet House“. Es gibt jedoch auch den ein oder anderen See in der Umgebung in dem man Baden kann. Wir besuchten beispielsweise ein paar mal den Five Mile Lake, welcher auch einen Campingplatz besitzt.

Warum sich ein Aufenthalt von 2 Nächten in Mayo jedoch dennoch lohnt, erfahrt ihr im nächsten Beitrag!